Wunschvergessen...
Ja, man muß seinen Traum finden, dann wird der Weg leicht. Aber es gibt keinen immerwährenden Traum, jeden löst ein neuer ab, und keinen darf man festhalten wollen.
Hermann Hesse
aus: Demian
Träume hat man einige im Leben, genau wie Wünsche die ja auch „Wunschträume“ heißen können. Manchmal wünscht oder erträumt man sich etwas von ganzem Herzen. Man ist eingespielt auf diesen Wunsch der in den Gedanken ein dickes Konto eröffnet hat.
Mir erging es vor einigen Tagen folgendermaßen: Ich antwortete einem Freund auf die Frage: "Bist du nun zufrieden, dass sich endlich dein Wunsch erfüllt?“ „Ich weiß nicht, nein, ich glaube die Zeit hat meinen Wunsch überholt":“ Darauf er: Blödsinn, die Zeit tut gar nichts. Deine Wünsche haben sich verändert!“
Ich überlege nun ein bisschen ob nicht wirklich die relativ lange Wunsch-Zeit für meinen Sinneswandel verantwortlich war oder ob sich „im Laufe der Zeit“ meine Wünsche eben ändern. Oder ob ich mich zu sehr auf etwas verfestige, bis ich dann merke: Es ist mir gar nicht wirklich wichtig. Oder ist es die Kraft und Ausdauer die so eine Wunscherfüllung fordert, und langsam, also „mit der Zeit“ verpufft, gemeinsam mit der nüchternen Erkenntnis, dass der Aufwand nicht im angemessenen Verhältnis zur Entschädigung steht. Ein Input-Output Denken das sich ganz ungeschminkt den Tatsachen stellt.
Jedenfalls kann es auch vorkommen, dass man im Laufe seines Lebens wirklich große Wunschträume, kaum dass sie in Erfüllung gegangen sind, gar nicht mehr finden kann in seinem Innersten. Sie haben sich irgendwann leise, fast unbemerkt verabschiedet und hinterlassen die Aufgabe mit dieser so ersehnten Erfüllung zu leben mit der man letztendlich auch nicht ganz glücklich ist.
Ich bin jedenfalls nachdenklich.
Wenn sich die Wünsche verändern, wie mein Freund meinte ist das nicht weiter schlimm, denn es gibt ja, wie es Hesse über den Traum sagt, keinen immerwährenden Traum, jeden löst ein neuer ab... und so wird es auch mit den Wünschen sein jeden löst ein neuer ab und keinen darf man festhalten wollen.
So gesehen ist es besser die Wünsche und Träume ändern sich mit uns, als dass sie uns verloren gehen.
Oh, je da gibts noch viel zu überlegen!
Neben meiner Tastatur liegt meine wunderschöne Katze und schnurrt. Sie blinzelt mir zu was heißt: Schluss mit dem wirren Getippe...
Also gut!( Sie hat ja recht..)
Obwohl ich eigentlich noch über etwas gänzlich Anderes schreiben wollte...
Ich wünsche euch einen wundervollen Sommerabend genau so wie ihr ihn euch wünscht.
a presto
m
Hermann Hesse
aus: Demian
Träume hat man einige im Leben, genau wie Wünsche die ja auch „Wunschträume“ heißen können. Manchmal wünscht oder erträumt man sich etwas von ganzem Herzen. Man ist eingespielt auf diesen Wunsch der in den Gedanken ein dickes Konto eröffnet hat.
Mir erging es vor einigen Tagen folgendermaßen: Ich antwortete einem Freund auf die Frage: "Bist du nun zufrieden, dass sich endlich dein Wunsch erfüllt?“ „Ich weiß nicht, nein, ich glaube die Zeit hat meinen Wunsch überholt":“ Darauf er: Blödsinn, die Zeit tut gar nichts. Deine Wünsche haben sich verändert!“
Ich überlege nun ein bisschen ob nicht wirklich die relativ lange Wunsch-Zeit für meinen Sinneswandel verantwortlich war oder ob sich „im Laufe der Zeit“ meine Wünsche eben ändern. Oder ob ich mich zu sehr auf etwas verfestige, bis ich dann merke: Es ist mir gar nicht wirklich wichtig. Oder ist es die Kraft und Ausdauer die so eine Wunscherfüllung fordert, und langsam, also „mit der Zeit“ verpufft, gemeinsam mit der nüchternen Erkenntnis, dass der Aufwand nicht im angemessenen Verhältnis zur Entschädigung steht. Ein Input-Output Denken das sich ganz ungeschminkt den Tatsachen stellt.
Jedenfalls kann es auch vorkommen, dass man im Laufe seines Lebens wirklich große Wunschträume, kaum dass sie in Erfüllung gegangen sind, gar nicht mehr finden kann in seinem Innersten. Sie haben sich irgendwann leise, fast unbemerkt verabschiedet und hinterlassen die Aufgabe mit dieser so ersehnten Erfüllung zu leben mit der man letztendlich auch nicht ganz glücklich ist.
Ich bin jedenfalls nachdenklich.
Wenn sich die Wünsche verändern, wie mein Freund meinte ist das nicht weiter schlimm, denn es gibt ja, wie es Hesse über den Traum sagt, keinen immerwährenden Traum, jeden löst ein neuer ab... und so wird es auch mit den Wünschen sein jeden löst ein neuer ab und keinen darf man festhalten wollen.
So gesehen ist es besser die Wünsche und Träume ändern sich mit uns, als dass sie uns verloren gehen.
Oh, je da gibts noch viel zu überlegen!
Neben meiner Tastatur liegt meine wunderschöne Katze und schnurrt. Sie blinzelt mir zu was heißt: Schluss mit dem wirren Getippe...
Also gut!( Sie hat ja recht..)
Obwohl ich eigentlich noch über etwas gänzlich Anderes schreiben wollte...
Ich wünsche euch einen wundervollen Sommerabend genau so wie ihr ihn euch wünscht.
a presto
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