Mein Choral
Es ist dem Menschen beigegeben,
ein kleines Stück von einem großen Leben,
das sich vollzieht ohn` Unterschied,
ob Bettler oder hohes Tier
aus einer Hand voll Erde sind wir alle hier,
bis Gras wächst über dieses Lied.
Wollt` darum freundlich sein und euch mit Heiterkeit versehen
Es hat der Mensch zu kommen und zu gehen.
Dieses ist ausgemacht von Anfang an
Mit Hochmut ist nicht viel getan.
Es ist dem Menschen aufgegeben
Mit Güte Gutes zu bewirken, ohn` Unterlass.
Auch soll er das, was nötig ist zum Leben,
mit andern teilen und jeder Kreatur zur Hilfe eilen,
bis Blumen wachsen aus dem Grab.
Sollt darum gnädig sein und nicht mit Hohn verachten,
die nichts in dieser Welt zustande brachten.
Wenn es bestimmt ist, dass wir geh`n Himmel reisen
Ist mit Reichtum nichts mehr zu beweisen.
Es wird dem Menschen nachgegeben,
wenn er bereut und ändert sein bisherig`s Leben.
Der Tanz ist tot, der Mensch kehrt heim zu Tisch und Brot.
Der Rausch verfliegt, die Demut siegt.
Die Masken sind gefallen.
Doch größer wär des Menschen Not,
wär´ nicht ein Gott der Milde mit uns allen.
Hans Dieter Hüsch
In dankbarer Erinnerung an meinen Lieblingsonkel der damals spitzbübisch lächelnd zustimmte als mein Cousin ihm dieses Gedicht vortrug.
Heimgekehrt zu Tisch und Brot: 12. August 2006
Seine gelassene Lebensweisheit wirkt in mir weiter!
m
ein kleines Stück von einem großen Leben,
das sich vollzieht ohn` Unterschied,
ob Bettler oder hohes Tier
aus einer Hand voll Erde sind wir alle hier,
bis Gras wächst über dieses Lied.
Wollt` darum freundlich sein und euch mit Heiterkeit versehen
Es hat der Mensch zu kommen und zu gehen.
Dieses ist ausgemacht von Anfang an
Mit Hochmut ist nicht viel getan.
Es ist dem Menschen aufgegeben
Mit Güte Gutes zu bewirken, ohn` Unterlass.
Auch soll er das, was nötig ist zum Leben,
mit andern teilen und jeder Kreatur zur Hilfe eilen,
bis Blumen wachsen aus dem Grab.
Sollt darum gnädig sein und nicht mit Hohn verachten,
die nichts in dieser Welt zustande brachten.
Wenn es bestimmt ist, dass wir geh`n Himmel reisen
Ist mit Reichtum nichts mehr zu beweisen.
Es wird dem Menschen nachgegeben,
wenn er bereut und ändert sein bisherig`s Leben.
Der Tanz ist tot, der Mensch kehrt heim zu Tisch und Brot.
Der Rausch verfliegt, die Demut siegt.
Die Masken sind gefallen.
Doch größer wär des Menschen Not,
wär´ nicht ein Gott der Milde mit uns allen.
Hans Dieter Hüsch
In dankbarer Erinnerung an meinen Lieblingsonkel der damals spitzbübisch lächelnd zustimmte als mein Cousin ihm dieses Gedicht vortrug.
Heimgekehrt zu Tisch und Brot: 12. August 2006
Seine gelassene Lebensweisheit wirkt in mir weiter!
m

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