Steinsuppe…???
Heute Abend hab ich mal wieder eine Suppe gekocht. Ich dachte: Nach all den Herbstmenüs nach Piltzpasteten und Kürbisstrudel ist eine richtig einfache Gemüsesuppe mal genau das, worauf ich so richtig Lust hätte.
Und ich holte schon mal den Sellerie, bevor es dunkel wurde, aus dem Gartenhäuschen, damit die Suppe so richtig würzig würde…
Da, gerade als ich noch gemütlich mit einem kleinen Büchlein am warmen Ofen saß läutete, nein was sage ich, klopfte es laut an die Tür….“Wer da?“ frage ich…
Es ist Nacht.
Es herrscht Winter
Ein alter Wolf nähert sich dem Dorf. Der Wolf klopft an die Tür, poch, poch, poch,
Wer da? fragte ich
Der Wolf antwortete: „Der Wolf“
Ich erschreckte: „Der Wolf?“
„Hab keine Angst, Margit, ich habe nur noch einen einzigen Zahn. Lass mich herein, damit ich mich an deinem Kamin aufwärmen und mir eine Steinsuppe kochen kann:“ Ich zögerte: Denn ich hatte immerhin ein bisschen Angst, aber ich war auch neugierig:
Ich hatte den Wolf ja noch nie mit eigenen Augen gesehen, ich kannte ihn ja nur aus den Geschichten.
Und außerdem, so dachte ich bei mir, wolltest du ja auch eine Suppe kochen. diese Steinsuppe würde ich doch gerne probieren.
Also öffnete ich die Tür…
Der Wolf trat ein, seufzt und bittet mich: „Bring mir einen Kessel, Weib.“
„ Einen Kessel?“ rufe ich erschrocken.
„Hör mal zu, meine Süße, um Steinsuppe zu machen, braucht man nun mal einen Kessel:“
„Das wusste ich nicht“ gestehe ich. „Ich hab noch nie welche probiert.“
Und so sagte mir der Wolf das Rezept:
„In einen Kessel gibt man einen großen Stein, tut Wasser hinein und wartet, bis es kocht.“
„Ist das alles?“ fragte ich ihn. „Ja, das ist alles.“
„Also ich tue ja in meine Suppen immer ein bisschen Sellerie“, sagte ich
„Das kann man, das gibt einen gewissen Geschmack“, antwortete mir der Wolf. Und er holte einen dicken Stein aus einem Sack…
Nun, werden sie sich vielleicht fragen, und wie um Himmels Willen ging die Geschichte dann weiter? Und wie ging sie aus?
Nun, ich lebe noch, denn sonst könnte ich ja nicht, satt von der Steinsuppe, hier am PC sitzen und all das aufschreiben.
Aber wenn sie es gaaaaanz genau wissen möchten dann lesen sie doch eines der wundervollsten Bilderbücher das ich kenne, eines, dass klirrenden Humor, ein inneres Lächeln und gute Laune verbreitet. Eines das sie ganz einfach genießen sollten, so wie ich vorhin diese köstliche Steinsuppe auch genossen habe.... Und das sie, zu guter Letzt überlegen lässt wohin der Koch, nach diesem Genuss der Steinsuppe wohl gewandert ist…
Illustriert mit warmen Farben und treffender Mimik. Erzählt mit fantastischem Sprachgefühl:
Ein außergewöhnliches Erlebnis, diese Begegnung mit dem Wolf..
Steinsuppe
Anais Vaugelade
Erschienen bei Beltz& Gelberg…
PS: Toll, dass ich nicht mehr raus musste in die Kälte um den Sellerie zu holen... So kann ich nun ein weiteres Abenteuer mit einem Schaf erleben...ein Schaf fürs Leben..alo ab auf den Schlitten...( oh, je Margit was soll das noch werden?)
ein ganz lieber Abendgruß in alle 4 Himmelsrichtungen...
a presto
m
Und ich holte schon mal den Sellerie, bevor es dunkel wurde, aus dem Gartenhäuschen, damit die Suppe so richtig würzig würde…
Da, gerade als ich noch gemütlich mit einem kleinen Büchlein am warmen Ofen saß läutete, nein was sage ich, klopfte es laut an die Tür….“Wer da?“ frage ich…
Es ist Nacht.
Es herrscht Winter
Ein alter Wolf nähert sich dem Dorf. Der Wolf klopft an die Tür, poch, poch, poch,
Wer da? fragte ich
Der Wolf antwortete: „Der Wolf“
Ich erschreckte: „Der Wolf?“
„Hab keine Angst, Margit, ich habe nur noch einen einzigen Zahn. Lass mich herein, damit ich mich an deinem Kamin aufwärmen und mir eine Steinsuppe kochen kann:“ Ich zögerte: Denn ich hatte immerhin ein bisschen Angst, aber ich war auch neugierig:
Ich hatte den Wolf ja noch nie mit eigenen Augen gesehen, ich kannte ihn ja nur aus den Geschichten.
Und außerdem, so dachte ich bei mir, wolltest du ja auch eine Suppe kochen. diese Steinsuppe würde ich doch gerne probieren.
Also öffnete ich die Tür…
Der Wolf trat ein, seufzt und bittet mich: „Bring mir einen Kessel, Weib.“
„ Einen Kessel?“ rufe ich erschrocken.
„Hör mal zu, meine Süße, um Steinsuppe zu machen, braucht man nun mal einen Kessel:“
„Das wusste ich nicht“ gestehe ich. „Ich hab noch nie welche probiert.“
Und so sagte mir der Wolf das Rezept:
„In einen Kessel gibt man einen großen Stein, tut Wasser hinein und wartet, bis es kocht.“
„Ist das alles?“ fragte ich ihn. „Ja, das ist alles.“
„Also ich tue ja in meine Suppen immer ein bisschen Sellerie“, sagte ich
„Das kann man, das gibt einen gewissen Geschmack“, antwortete mir der Wolf. Und er holte einen dicken Stein aus einem Sack…
Nun, werden sie sich vielleicht fragen, und wie um Himmels Willen ging die Geschichte dann weiter? Und wie ging sie aus?
Nun, ich lebe noch, denn sonst könnte ich ja nicht, satt von der Steinsuppe, hier am PC sitzen und all das aufschreiben.
Aber wenn sie es gaaaaanz genau wissen möchten dann lesen sie doch eines der wundervollsten Bilderbücher das ich kenne, eines, dass klirrenden Humor, ein inneres Lächeln und gute Laune verbreitet. Eines das sie ganz einfach genießen sollten, so wie ich vorhin diese köstliche Steinsuppe auch genossen habe.... Und das sie, zu guter Letzt überlegen lässt wohin der Koch, nach diesem Genuss der Steinsuppe wohl gewandert ist…
Illustriert mit warmen Farben und treffender Mimik. Erzählt mit fantastischem Sprachgefühl:
Ein außergewöhnliches Erlebnis, diese Begegnung mit dem Wolf..
Steinsuppe
Anais Vaugelade
Erschienen bei Beltz& Gelberg…
PS: Toll, dass ich nicht mehr raus musste in die Kälte um den Sellerie zu holen... So kann ich nun ein weiteres Abenteuer mit einem Schaf erleben...ein Schaf fürs Leben..alo ab auf den Schlitten...( oh, je Margit was soll das noch werden?)
ein ganz lieber Abendgruß in alle 4 Himmelsrichtungen...
a presto
m
